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Mit Kindern in die Sauna − was muss ich beachten?

Mit Kindern in die Sauna − was muss ich beachten

Saunieren mit kleinen Kindern oder gar Babys lässt uns nicht gleich an Wellness, Entspannung, Ruhe und Auszeit denken. Dass es jedoch auch schon den Kleinsten gut tut, bei Mama und Papa auf dem Schoss in der wohligen Wärme zu schwitzen, haben Studien immer wieder belegt. Wichtig hierbei ist, die Kleinen nicht gleich zu überfordern. 

Wir haben für Sie ein paar Tipps zusammen­gestellt, damit der Gang in die Sauna mit ihrem kleinen Sprössling gelingen kann.

Finnland ‒ das Land der Saunen!

Was den Finnen praktisch im Blut liegt, muss für uns erst in unser Bewusstsein vordringen − die Selbstverständlichkeit, bereits mit den Allerkleinsten zu Saunieren. In Finnland gehen Familien in die Sauna, von Säugling an, bis ins hohe Alter. Im Winter mehrmals die Woche. Und das über Generationen hinweg. So verkehrt kann das also nicht sein!
Die Saunen in Finnland haben selten etwas mit luxuriösen Designsaunen gemein, vielmehr gehören sie zur festen Standardeinrichtung in fast jedem privaten Haushalt. Kein Wunder also, dass schon die Kleinsten mit der Sauna aufwachsen und sie als selbstverständlich betrachten. Da Babys noch nicht schwitzen und generell die Hitze schlechter ausgleichen können, befeuchten die Finnen ihre Kleinen mit einem feuchten Lappen oder sie setzen sie ab etwa 1 Jahr in eine kleine Wanne mit Wasser, die auf dem Boden steht. So gewöhnen sich die Kleinen schonender und langsamer an die Hitze.

Ab wann können Kinder in die Sauna?

Generell lässt sich kein exaktes Alter festlegen, wann denn ein Kind alt genug ist für die Sauna. Die Meinungen von Ärzten, Hebammen oder Sauna-Bund sind hierzu gespalten. Die einen sind der Meinung, dass das Saunieren für Säuglinge ab etwa vier Monaten möglich ist. Andere empfehlen bis zum zweiten oder dritten Lebensjahr mit dem Saunieren zu warten, da Kinder die Hitze grundsätzlich wesentlich schlechter ausgleichen können als Erwachsene.
Bei öffentlichen Saunaanlagen dürfen Kinder meist erst ab dem dritten Lebensjahr in Begleitung und auf dem Schoss eines Elternteils in die Sauna. Ab diesem Zeitpunkt etwa sind sie „trocken” und brauchen keine Windel mehr.
Wichtig wäre auch den Termin der Früherkennungsuntersuchung U4 abzuwarten, damit der gesundheitliche Zustand des Kinder abgeklärt werden kann. Fragen sie ihren Kinderarzt um Rat, in wieweit ein Saunabesuch für ihr Kind unbedenklich ist. Dann sind sie auf der sicheren Seite.

Positiver Effekt für Kinder?

Warum soll sich die positive Wirkung des Saunierens nur auf Erwachsene beziehen?
Studien belegen immer wieder, dass auch die Allerkleinsten schon von den gesundheitlichen Vorzügen eines Saunabesuches profitieren. Babys sind danach entspannter und schlafen sprichwörtlich wie ein Baby. Genauso wie Erwachsene können Babys und Kleinkinder durch regelmäßige Saunabesuche ihr Immunsystem, ihre Abwehrkräfte stärken und sind daher wesentlich seltener krank. Der Kreislauf kommt in Schwung. Gerade in den Wintermonaten, wenn in den Kinderkrippen die „Nasen laufen” und grippale Infekte für Krankheitsausfällen sorgen, kann das Saunieren mit den Kleinen vorbeugend wirken. 

Daher gibt es immer mehr Kitas mit hauseigener Sauna, in denen die Kinder spielerisch und kindgerecht an das Schwitzen herangeführt werden.
Auch große Wellnessanlagen und Thermen werben mit speziellen Kindersaunen, die niedriger temperiert und genau auf die Bedürfnisse eines Kinder abgestimmt sind.

Mit Kindern in die Sauna − was muss ich beachten

Tipps vor dem ersten Saunabesuch mit Kindern

Wer gerne sauniert, möchte dieses Gefühl des Wohlempfindens natürlich auch an seine Kleinen weitergeben. Ihr Nachwuchs soll genau wie Sie selbst von den positiven Eigenschaften eines Saunabesuches profitieren können. Damit sich Ihr Kind langsam an das Schwitzhäuschen gewöhnen kann und es dabei noch richtig viel Spass hat, haben wir hier für Sie ein paar hilfreiche Tipps zusammengestellt:

  • Klären Sie den Gesundheitszustand Ihres Sprösslings bei Ihrem Kinderarzt ab. Hält dieser bei der Früherkennungsuntersuchung U4 Saunabesuche für bedenkenlos, können Sie ihr Kind langsam in das Saunaritual mit einbinden.
  • Ist Ihr Kind alt genug, erklären Sie ihm, warum man in die Sauna geht und was es in der Sauna erwartet. Der Rest kommt von ganz alleine. Es genießt die wohlige Wärme und die Nähe von Mama oder Papa.
  • Fangen Sie mit 2 bis 3 Minuten Saunieren an. Hat sich Ihr Kind nach einigen Saunagängen an die Temperaturen gewöhnt, können Sie die Dauer des Saunaaufenthalts langsam auf etwa 5 bis 6 Minuten steigern. Dabei ist es wichtig die Körpersprache Ihres Kindes zu beobachten. Merken Sie, dass es unruhig wird und sich nicht wohlfühlt, verlassen Sie mit ihm die Sauna. Das Saunieren sollte ja als ein angenehmes und behagliches Ereignis abgespeichert werden.
  • Auf der mittleren Bank, in einer Biosauna, die nicht heißer als 65 - 75 C° sein sollte, lässt es sich optimal schwitzen. Nehmen Sie Ihr Baby auf den Schoss, dass es den Körperkontakt und die Nähe zu Ihnen genießen kann. Wenn Ihr Kind schon etwas größer ist, legen Sie es auf ein Saunatuch neben sich.
  • Kleinkinder sitzen selten still und brav auf Ihrem Schoss. Erklären Sie Ihm daher, dass es sich in der Saunahitze am besten aushalten lässt, wenn es sich entspannt und nicht „herumturnt”. Das klappt vielleicht nicht von Anfang an, aber je öfter Sie es versuchen, um so selbstverständlicher wird es für Ihr Kind, sich in der Sauna zu entspannen. Vielleicht können Sie sich auch anfänglich mit einem kleinen Spielchen behelfen, das weckt den Ehrgeiz. Wer kann z.B. am längsten schweigen oder die Augen schließen?
  • Gehen Sie mit Ihrem Sprössling aus der Sauna, wenn es zu unruhig wird und machen kein großes Thema daraus. Dann verliert es nicht die Lust und das Interesse an der kleinen Auszeit in der wohligen Wärme.
  • Zwei Saunadurchgänge von wenigen Minuten sind vollkommen ausreichend. Alles andere wäre für das Kind eine zu große körperliche Belastung.
  • Aromatische Aufgüsse und Honig- oder Salzpeelings mögen für Erwachsene das i-Tüpfelchen eines jeden Saunarituals sein. Für Babys und Kleinkinder ist das allerdings nicht empfehlenswert, da die Hitze eines Aufgusses eine zu große körperliche Belastung für den kindlichen Organismus darstellen würde.
  • Peelings für zarte Babyhaut ist völlig überflüssig und die Gefahr, dass davon etwas in Auge, Mund oder Nase gelangt, viel zu groß.
  • Kühlen Sie sich nach dem Saunieren mit ihrem Kind langsam ab. Das gelingt am besten, wenn Sie mit ihm erst an die frische Luft gehen, bevor Sie dann in ein kühleres Becken steigen. In Thermen und Badelandschaften haben Sie zudem die Möglichkeit, die Abkühlphase mit einem Aufenthalt im Warmwasserbecken abzuschließen. Die Wärme macht das Kind schläfrig und erhöht das Bedürfnis eine Ruhepause einzulegen.
  • Nach dem Saunagang gilt, noch wichtiger als bei Erwachsenen, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Denken Sie daher daran, genügend Tee, Wasser oder eine erfrischende Saftschorle mitzunehmen. 

Fazit

Stellen wir all unsere Fragen rund um das Thema „Kinder in der Sauna” einmal kurz in den Hintergrund und blicken wieder Richtung Norden zu den Finnen, für die ein Saunabesuch bereits mit den Allerkleinsten eine Selbstverständlichkeit darstellt. Schon über Generationen hinweg ist es dort üblich, dass die ganze Familie sauniert. Legen wir daher einmal unsere Unsicherheit ab und lassen uns von unserem Bauchgefühl leiten.
Behalten wir hierbei ein paar Dinge im Auge, angefangen vom Abchecken des gesundheitlichen Zustandes des Kindes beim Kinderarzt, bis hin zum Beachten einiger wichtiger Saunaregeln speziell für Babys und Kleinkinder, steht dem Saunieren mit unseren Kleinen nichts mehr im Wege.

Viel Spass beim Saunieren mit Ihrem Sprössling!

 

 



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