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Der Duft der Sauna: Der ideale Aufguss

Der Saunagang mit dem passenden duftenden Aufguss ist für viele Menschen ein Genuss und reinste Wohltat. Ob ein gestresster Arbeitstag, ein hartes Workout oder eben zwischendurch ‒ ein Saunabad verspricht Entspannung.

Ein Höhepunkt des Saunierens ist der Aufguss, der in vielen Saunen durchgeführt wird und für eine extra Portion Entspannung sorgt. Dafür werden besondere ätherische Öle in Form von Aufgusskonzentraten verwendet, die im Aufgusswasser vorbereitet werden und anschließend auf die heißen Saunasteine kommen.

Verschiedene Düfte beeinflussen den Saunagänger auf unterschiedliche Weise und begünstigen die allgemein bekannte gesundheitsfördernde Wirkung von Saunagängen.

Welche Effekte Saunadüfte haben können, was Sie bei einem Saunaaufguss beachten sollten und welche Saunaöle für den Aufguss geeignet sind, wird im folgenden Artikel untersucht.
 

 

So wirken Düfte in der Sauna

Es gibt viele verschiedene Düfte, die der Sauangänger im Schwitzkasten gerne inhaliert. Dabei werden klassische Duftnoten von Kiefer, Menthol, Eukalyptus verwendet sowie fruchtige Noten von Zitrone oder Orange. Allgemein wirkt der Saunaaufguss typischerweise beruhigend, erholend, vitalisierend und kräftigend sowohl auf Körper als auch auf Geist. 

Die Effekte von ätherischen Ölen sind unterschiedlicher Natur und lassen sich wie folgt zusammenfassen.

Die Saunadüfte

  • können den Kreislauf und Stoffwechsel ankurbeln,
  • entschlacken,
  • antibakteriell,
  • stimmungsaufhellend,
  • entzündungshemmend,
  • entkrampfend
  • und einfach entspannend wirken.

Die grundlegenden Wirkungen von ätherischen Ölen für die Sauna, finden Sie in dem Artikel So verwenden Sie ätherische Öle. Je nach Stimmung oder dem persönlichen Wohlbefinden wird der passende Saunaduft gewählt, was insbesondere beim Saunagang in der privaten Sauna immer in Ihren Händen liegt.

 

Der Aufguss mit duftenden Sauna-Ölen

Der Aufguss wird von vielen als ein Höhepunkt des Saunabesuchs wahrgenommen. Neben dem besonders wohltuenden Dufterlebnis, wenn die heiße Flüssigkeit auf den Saunasteinen verdampft, erzeugt der Aufguss einen Hitzereiz im Körper. Denn die Luftfeuchtigkeit erhöht sich währenddessen um 10 bis 30 %. Somit wird das Verdunsten des Schweißes auf der Haut erschwert und der Körper kann sich noch mehr aufheizen.

Das Schwitzen wird zusätzlich verstärkt, die Hitze intensiviert und zusammen mit der Abkühlung ist der Aufguss die ideale Abhärtung für unseren Körper.

Wenn Sie es vermeiden können, so verlassen Sie die Sauna nicht während des Aufgusses. Hier finden Sie weitere Tipps zum richtigen Saunieren.

So bereiten Sie den perfekten Aufguss vor

Vor dem Aufguss begeben Sie sich in die Dusche. Die Prozedur ist wichtig, damit eine gesundheitsfördernde Wirkung gelingen kann, denn die Poren sollten möglichst frei von Fett und Schmutz sein. Durch die Vorreinigung können sich die Poren besser öffnen und somit Schlacke und Giftstoffe aus dem Körper herausspülen. Seifen Sie sich also gründlich ein.

Nun wird das sogenannte Aufgusswasser vorbereitet. Dafür nehmen Sie sich einen Saunakübel zur Hand und füllen ihn mit Wasser und gegebenenfalls mit Eis. Wählen Sie einen Saunaduft und mischen Sie das  Aufgusskonzentrat in das Wasser.

Geben Sie Acht bei der Dosierung und nehmen lieber weniger statt mehr, denn zu viel Öl wird nicht nur in der Nase ein unangenehmes Gefühl verursachen, sondern auch in den Augen. Ist die Konzentration zu intensiv, fangen die Augen an zu brennen, was nicht unbedingt zur Entspannung beiträgt. Tasten Sie sich vorsichtig heran und erhöhen die Dosis lieber nach und nach. Bei qualitativ hochwertigen Aufgusskonzentraten reichen schon geringe Mengen, um ein intensives Dufterlebnis zu erreichen. Beachten Sie die Dosierangaben des Herstellers, dann kann nichts schief gehen.

Wärmen Sie sich mindestens 5 Minuten vor, damit sich die Poren öffnen können und die Haut leicht feucht wird.

Vor dem Aufguss wird zunächst die Tür der Saunakabine für einige Minuten aufgemacht, um frische Luft reinzulassen. Der Sauerstoffaustausch sorgt für ein intensiveres Aufgusserlebnis.

Schließen Sie nun die Tür und fangen Sie mit dem Aufguss an. Nehmen Sie sich dafür den Schöpflöffel (am besten aus Holz, damit er sich nicht zu sehr erhitzt) zur Hand. Mischen Sie das Aufgusswasser nochmal kräftig durch und gießen Sie es langsam über die Saunasteine.

Achten Sie darauf, dass die Saunasteine heiß genug sind, damit das Wasser sofort verdampfen kann, sonst bringt es nicht den nötigen Effekt. Nehmen Sie nicht zu viel Wasser auf einmal ‒ das kann heiße Spritzer geben.

Um den aufsteigenden Dampf im Raum gleichmäßig zu verteilen, nehmen Sie sich ein Handtuch und führen Sie wedelnde Bewegungen durch. Da die Holzwände ebenfalls Feuchtigkeit aufnehmen, bleibt die Luft nicht lange feucht. So können Sie nach 2-3 Minuten den Aufguss bis zu 3 Mal wiederholen.

Sie können mit jedem Aufguss die Menge des Wassers steigern, um das Schwitzerlebnis zu intensivieren ‒ vorausgesetzt Sie fühlen sich wohl dabei.

Schwitzen Sie nach dem letzten Aufguss noch einige Minuten nach und öffnen Sie dann wieder die Tür der Saunakabine, damit der starke Duft verfliegen kann.

Kühlen Sie sich nach dem Aufguss ordentlich mit einer kalten Dusche oder mit Eis ab und genießen Sie gegebenenfalls eine Runde im Kalttauchbecken. Sehen Sie allerdings davon ab, wenn Sie an hohem Blutdruck leiden.

Die Kombination aus Aufguss und Abkühlung stärkt das Immunsystem, regt die Durchblutung sowie den Stoffwechsel an und entspannt die Muskulatur.

Den richtigen Aufguss kaufen

Wenn es um Duftstoffe für die Sauna geht, tendieren viele eher zu qualitativ hochwertigeren Produkten. Achten Sie darauf dass die Aufgusskonzentrate aus natürlichen ätherischen Ölen und naturidentischen Bestandteilen bestehen. Der Deutsche Sauna Bund e.V. rät davon ab, zu stark parfümierte Produkte zu kaufen.   

Grundsätzlich gilt für die Aufgussmittel:

  • Natürliche sowie naturidentische Inhaltsstoffe werden direkt aus Pflanzen gewonnen

  • Alle Inhaltsstoffe müssen laut der deutschen Kosmetikverordnung mit der dazugehörigen Mengenangabe auf der Packung verzeichnet sein

  • Anerkannte Lösungsmittel für den Saunaduft sind: Dipropylenglykol, Ethanol, Isopropanol und Propylenglykol

  • Ein Hinweise auf die Brennbarkeit des Saunaaufgusses muss auf der Packung abgebildet sein

  • Saunadüfte müssen für Temperaturen über 105 °C geeignet sein und dürfen keine Emulgatoren beinhalten

Fazit

Ein Saunaaufguss ist immer ein zusätzliches Dufterlebnis, der Ihren Saunagang noch entspannter und erlebnisreicher für Körper und Sinne macht. Vorraussetzung ist, dass es Ihnen gut tut ‒ scheuen Sie sich also nicht, bei einem Saunagang in einer öffentlichen Sauna, auch einmal während eines Aufgusses die Sauna zu verlassen.
Bei der hauseigenen Sauna, achten Sie auf hochwertige Aufgusskonzentrate, die auf natürlichen oder naturidentischen Inhaltsstoffen basieren.
Dann heißt es nur noch ‒ aufgießen, wedeln, hinlegen, entspannen und genießen!

 



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